Automobilindustrie

22
Oktober
2014

Winterreifenpflicht

Der erste Schnee in einigen Teilen Bayerns ist gefallen. Es wird also langsam Zeit für ein Reifenwechsel. Was ist zu beachten!

Winterreifenpflicht

Was legt das Gesetz fest?

Ab sofort sind M+S-Reifen (steht für „Matsch & Schnee") Pflicht bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Schneeglätte, Eis- oder Reifglätte. Im Handel erhältliche Winterreifen sind mit einem M+S-Symbol auf der Seitenwand gekennzeichnet. Diese Reifen haben ein Profil, das bei winterlichen Straßenverhältnissen wie Schnee, Kälte und Glätte den nötigen Griff gewährleistet.

Der Begriff "Winterreifen" selbst taucht in der StVO aber auch in Zukunft nicht auf. Eine Winterreifenpflicht für einen bestimmten Zeitraum (z. B. Oktober bis März) legt die StVO nach wie vor nicht fest.

Der Begriff "Winterreifen" selbst taucht in der StVO aber auch in Zukunft nicht auf. Eine Winterreifenpflicht für einen bestimmten Zeitraum (z. B. Oktober bis März) legt die StVO nach wie vor nicht fest. 

Kategorien: Automobilindustrie, Rechte und Pflichten

27
April
2014

Rettungsgasse: LKW-Fahrer sollen per CB-Funk vorgewarnt werden

Rettungsgasse: LKW-Fahrer sollen per CB-Funk vorgewarnt werden

Die Rettungsgasse wird bei vielen Unfällen oft zum größten Problem für die Helfer, denn sie wird einfach nicht ordentlich oder schnell genug gebildet. Da vor allem Lastwagen aufgrund ihrer Größe meist Schwierigkeiten haben, "noch schnell" Platz zu machen, möchte die Feuerwehr Allersberg nun mit einem neuen Projekt die Bildung der Rettungsgasse vorantreiben.

Kategorien: Automobilindustrie, Wissenswertes

19
Februar
2014

Kältemittel erhitzt die Gemüter

Kältemittel erhitzt die Gemüter

„R1234yf" – das ist kein Passwort für ein Online-Konto. Diese Zahlen- und Buchstabenkombination steht für ein Kältemittel. Das wiederum lässt viele Feuerwehrleute nicht kalt. Im Gegenteil, es erhitzt die Gemüter. Seitdem „R123yf" in vielen Klimaanlagen verwendet wird, „sind wir bei Einsätzen rund ums Auto vorsichtiger geworden", versichert Wehrführer Günter Weide. Und Christoph Schöneborn, Geschäftsführer des Verbandes der Feuerwehren in NRW, pflichtet ihm bei: „Das Thema ist sensibel."

Das Kältemittel „R1234yf" schädigt die Umwelt deutlich weniger als das bisher verwendete Kältegas. Aus diesem Grunde hat sich die EU auch für den Einsatz dieses Mittels eingesetzt. Aber: Wenn das Auto brennt, werden „alarmierende Mengen von Fluorwasserstoff (HF) freigesetzt", heißt es in einem Bericht der Deutschen Umwelthilfe. Damit nicht genug: Wenn bei einem Unfall Schäden an den Leitungen der Klimaanlage auftreten und das Gas ausströmt, können die Insassen, aber natürlich auch die Einsatzkräfte gefährdet werden. Und: Wenn Insassen aus dem Auto befreit werden, könnten die Leitungen Schaden nehmen und das Gas würde austreten. Dann würden erst recht die Retter und möglicherweise Schaulustige in Mitleidenschaft gezogen.

Kategorien: Automobilindustrie

13
Februar
2014

eCall: Bei einem Unfall wählt das Auto den Notruf

In Zukunft soll bei einem Verkehrsunfall nicht mehr der Notruf gewählt werden müssen. Stattdessen soll das Auto selbst den Notarzt alarmieren.

eCall: Bei einem Unfall wählt das Auto den Notruf

Ende 2015 soll das neue System „eCall" in alle Neufahrzeuge eingebaut werden. Am Dienstag hat sich der Ausschuss für Verbraucherfragen des Europäischen Parlamentes für diese Regelung entschieden. Denn eCall könne leben retten und sei eine sinnvolle Investition der Autohersteller, so zwei Politiker.

eCall soll den Notarzt rufen

Fahrzeuge die mit eCall ausgestattet sind, sollen bei einem Unfall selbständig den Notruf wählen. Wird der Airbag ausgelöst, soll nur wenige Sekunden später auch die Rettungsleitstelle kontaktiert werden. Aufgrund der Informationen von eCall kann die Leitstelle dann Alarm auslösen. Da der automatische Notruf nur gewählt wird, wenn der Airbag auslöst, werden keine Bewegungsdaten gesammelt, gespeichert oder übermittelt. Zudem müssten die Standortdaten nach einem Einsatz des Rettungsdienstes sofort gelöscht werden. Dieser Punkt sei im Ausschuss für Verbraucherfragen explizit durchgesetzt worden, wie der Bonner Generalanzeiger berichtet.

 

Kategorien: Automobilindustrie

12
Februar
2014

Rettungskarten für Autos noch immer kein Standard

as Retten wird für Feuerwehrleute aufgrund der modernen Autos lebensgefährlich. Rettungskarten könnten die Arbeit an verunglückten Fahrzeugen sicherer machen – doch diese sind noch immer nicht Standard.

Rettungskarten für Autos noch immer kein Standard

Vor allem die modernen Autos mit ihren neuen Sicherheits-Produkten, dem zusätzlichen Komfort und neuen Antrieben bergen viele Gefahren für die Einsatzkräfte. Airbags, Gurtstraffer, Karosserieverstärkungen, Hybrid- und Elektrosysteme, Kraftstoffleitungen, Batterien und vieles mehr können den Feuerwehrleuten bei einem falschen Schnitt schnell zum Verhängnis werden.

Airbags können lebensgefährlich werden

Besonders nicht ausgelöste Airbags können den Einsatzkräften schnell um die Ohren fliegen und für schwere Verletzungen sorgen. Auch Hybrid- und Elektroautos, deren Hochvoltbauteile mit bis zu 1000 Volt aufgeladen sind, können für die Retter zum lebensgefährlichen Risiko werden. Eine sogenannte Rettungskarte könnte helfen, die Arbeit an verunglückten Fahrzeugen sicherer zu machen.

 

Kategorien: Automobilindustrie

08
Januar
2014

Mercedes-Benz: QR-Code ermöglicht schnellere Rettung von Unfallopfern

Mercedes-Benz: QR-Code ermöglicht schnellere Rettung von Unfallopfern

Da für Unfallhelfer ein schneller Zugriff auf Rettungskarten unerlässlich ist, hat Mercedes-Benz nun den digitalen Zugriff auf eine Rettungskarte durch QR-Code entwickelt.

Bei fehlenden Fahrzeuginformationen, die auf der Rettungskarte aufgeführt sind, kann eine Unfallrettung leicht gefährlich werden. Denn hier sind nicht nur wichtige Informationen über die Lage von Airbags enthalten, auch Konstruktionsdetails und die Lage von Tanks und Batterie können der Karte entnommen werden.

 

Kategorien: Automobilindustrie