13
Februar
2014

eCall: Bei einem Unfall wählt das Auto den Notruf

In Zukunft soll bei einem Verkehrsunfall nicht mehr der Notruf gewählt werden müssen. Stattdessen soll das Auto selbst den Notarzt alarmieren.

eCall: Bei einem Unfall wählt das Auto den Notruf

Ende 2015 soll das neue System „eCall" in alle Neufahrzeuge eingebaut werden. Am Dienstag hat sich der Ausschuss für Verbraucherfragen des Europäischen Parlamentes für diese Regelung entschieden. Denn eCall könne leben retten und sei eine sinnvolle Investition der Autohersteller, so zwei Politiker.

eCall soll den Notarzt rufen

Fahrzeuge die mit eCall ausgestattet sind, sollen bei einem Unfall selbständig den Notruf wählen. Wird der Airbag ausgelöst, soll nur wenige Sekunden später auch die Rettungsleitstelle kontaktiert werden. Aufgrund der Informationen von eCall kann die Leitstelle dann Alarm auslösen. Da der automatische Notruf nur gewählt wird, wenn der Airbag auslöst, werden keine Bewegungsdaten gesammelt, gespeichert oder übermittelt. Zudem müssten die Standortdaten nach einem Einsatz des Rettungsdienstes sofort gelöscht werden. Dieser Punkt sei im Ausschuss für Verbraucherfragen explizit durchgesetzt worden, wie der Bonner Generalanzeiger berichtet.

 

Verzögerungen bei der Einführung des automatischen Notrufes

Neben dem Einbau der Systeme in die Neuwagen ist aber ebenso die digitale Nachrüstung in den Rettungsleitstellen durchzuführen. Da viele Regionen aber noch nicht ausreichend vorbereitet seien, könne es zu Verzögerungen bei der Einführung von eCall im Oktober 2015 kommen. Zudem müsse zum Start von eCall sichgestellt sein, dass derlei Notrufe in den Netzen der Mobilfunkhersteller mit Vorrang behandelt werden.

 

Kategorien: Automobilindustrie

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