Die richtige Vorgehensweise bei einem Forstunfall geübt

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Waldarbeit ist trotz aller Fortschritte beim Arbeitsschutz eine äußerst gefährliche Tätigkeit. Unfälle in diesem Bereich sind meist schwerwiegend und erfordern schnellste notärztliche Versorgung. Charakteristisch dabei ist jedoch, dass Rettungskräfte den Unfallort meist nicht selbstständig finden können und durch Dritte zum Unfallort geführt werden müssen. Dazu sind eindeutige Treffpunkte für Kontaktperson und Rettungsdienst unabdingbar. Deshalb hat sich der Haslocher Revierleiter Matthias Fischer, Chef des Forstbetriebes DLF GmbH mit Sitz in Schollbrunn beim zuständigen Kreisbrandinspektor Bertram Werrlein eine Feuerwehrübung im Wald gewünscht.

1466011445 DSC 3396Ebenfalls haben die Übungsverantwortlichen ein Auge auf das Verhalten der Rettungskräfte im Wald gelegt. Eine Absicherung mittels Absturzsicherung ist oft unverzichtbar. Ebenso ist es nötig das Gelände zu erkunden, um festzulegen wie der verletzte Patient am schonendsten abtransportiert werden kann.

Bei der Übungsnachbesprechung, in Verbindung mit einer kleinen Brotzeit, wurde die Übung konstruktiv besprochen. KBI Werrlein und Matthias Fischer dankten den rund 25 Rettungskräften von den Wehren Hasloch, Kreuzwertheim, Hasselberg und dem Rettungsdienst von Wertheim, der an der Übung teilgenommen hat.

 

ZUSATZINFO RETTUNSGPUNKTE:

Die Bayerischen Staatsforsten stellen die aktuellen Rettungstreffpunkte im Wald der Bayerischen Staatsforsten und die verfügbaren Rettungstreffpunkte im Privat- und Körperschaftswald zum Download bereit, um die Verbreitung und Nutzung der Rettungstreffpunkte zu fördern.

Weitere Infos unter: http://www.baysf.de/de/wald-erkunden/rettungstreffpunkte.html