Feuerwehr, Bergwacht und Rotes Kreuz optimieren Zusammenarbeit!

Heute Nachmittag übten die Freiwilligen Feuerwehren Gössenheim und Gemünden mit der Feuerwehr Kreisbrandinspektion sowie der Bergwacht Frammersbach und der BRK Bereitschaft Gemünden mit über 30 ehrenamtlichen Einsatzkräfte auf der Burgruine Homburg in Gössenheim.

In dem realen Übungsszenario stieß ein gerade gestarteter Drachenflieger mit einem auf einem Fahrrad sitzenden Jugendlichen zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Jugendliche schwer verletzt bergab geschleudert. Der Drachenflieger blieb nach einem Sturzflug in einem Baumwipfel hängen. Zeugen alarmierten darauf über die Integrierte Leitstelle Würzburg die Einsatzkräfte auf die Burgruine Homburg. Vor Ort wurde der "verletzte" Jugendliche notfallmedizinisch von ehrenamtlichen Einsatzkräften der BRK Bereitschaft Gemünden erst versorgt. Da dieser mit den Füßen in dem Fahrrad verkeilt war, musste die Feuerwehr Gössenheim mit schwerem technischen Gerät agieren. Die Absturzsicherung der Feuerwehr Gemünden sowie die Feuerwehr Gössenheim bargen den Fahrradfahrer mit der Schlaufkorbtrage. Die Bergwacht Frammerbach leitete die Rettung des Drachenfliegers ein und bargen diesen nach Abseilen vom Baumwipfel mit der Gebirgstrage. So arbeiteten alle beteiligten Hilfsorganisationen Hand in Hand und stimmten sich bei den erschwerten Einsatzbedingungen in unwegsamen Gelände optimal ab. In der Abschlussbesprechung lobte Gössenheims Bürgermeister Klaus Schäfer alle anwesenden Einsatzkräfte für den professionellen Einsatzablauf vor Ort. Im Anschluss des Einsatzübung lud der Drachenfliegerverein Gössenheim alle teilnehmenden Einsatzkräfte zu Speis und Trank ins Feuerwehrhaus Gössenheim ein. Denn die Burgruine Homburg gilt bei Drachenfliegern als beliebter Startplatz.

Text: BRK