Aktive Feuerwehrdienstleistende aus dem Bereich Karlstadt geehrt

Ehrenabend in Karlstadt - Anerkennung für 25 und 40 Jahre aktives Ehrenamt

Im Rahmen eines Ehrenabends durfte Landrat Thomas Schiebel Urkunden und Ehrennadeln an Feuerwehrdienstleistende aus dem Inspektionsbereich Karlstadt der Kreisbrandinspektion Main-Spessart für 25-jährigen und 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienst überreichen.

„Der Bürgersaal im historischen Rathaus Karlstadt bietet dazu einen würdigen Rahmen", erklärte Landrat Thomas Schiebel. Auch wenn der Brandschutz eine Pflichtaufgabe der Kommunen ist, profitiert doch die ganze Gesellschaft davon. Die Ehrungen sind ein Ausdruck des Dankens durch den Staat an sie. Denn die lange Tradition der Feuerwehren und die Entwicklung des Gemeinwesens hängen zusammen und würden ohne sie heute nicht so dastehen. Seit sie damals von 25 oder 40 Jahren eingetreten sind, haben sich die Rahmenbedingungen geändert und sind deutlich umfangreicher und auch anspruchsvoller geworden. Die Feuerwehren waren und sind noch heute eine tragende Säule im Brand- und Katastrophenschutz.

Zusammen mit den Feuerwehrdienstgraden des Inspektionsbereichs Karlstadt überreichte er anschließend die vom Bayerischen Staatsminister des Innern für Bau und Verkehr Joachim Herrmann unterschriebene Urkunden und die Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber und Gold.

1486018413 Feuerwehrehrenabend 40-Jahre

Für 40 Jahre wurden geehrt: Klemens Hoßmann, Ludwig Keller (beide FF Eußenheim), Franz Emmert (FF Hundsbach), Klaus Kretzer (FF Obersfeld), Klaus Reith (FF Binsbach), Franz-Josef Sauer (FF Binsfeld), Uwe Hemmerich (FF Gänheim), Karl-Heinz Amend (FF Halsheim), Georg Faulstich (FF Neubessingen), Edgar Rößer, Hans-Jürgen Steinbach (beide FF Reichelheim), Dieter Pfeuffer (FF Schwebenried), Bernhard Flederer (FF Retzbach), Thomas Ammersbach (FF Thüngen), Heinrich Kübert, Wolfgang Schmitt (beide FF Karlburg), Bruno Götz (FF Stadelhofen), Thomas Herberth, Robert Peter, Michael Rosenberger, Rainer Rosenberger, Jürgen Schamberger und Franz Wolf (alle FF Wiesenfeld).

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Für 25 Jahre wurden geehrt: Steffen Bauer, Kai Klodewig (beide FF Gambach), Bettina Hartmann, Sabine Kübert (beide FF Karlburg), Andreas Kraft (FF Stadelhofen), Sebastian Burkard, Jochen Gerhard (beide FF Stetten), Georg Weiß, Oliver Herrmann (beide FF Arnstein), Frank Wiesner (FF Binsbach), Burkard Sauer (FF Binsfeld), Georg Heuler, Dieter Lamprecht, Matthias Vetter (alle FF Reuchelheim), Totnan Bald, Gerhard Hartmann, Edwin Kreps, Jürgen Liebler (alle FF Duttenbrunn), Martin Nötscher, Andreas Reder (beide FF Zellingen), Andreas Müller (FF Aschfeld), Alfons Löser (FF Obersfeld) und Winfried Müller (Werksfeuerwehr Düker).

„Sie alle erhalten am heutigen Abend das, was sie sich in den letzten 25 oder 40 Jahren erarbeitet und durch Verzicht auf Freizeit zum Wohle der Allgemeinheit verdient haben", erklärte Kreisbrandinspektor Georg Rumpel. Durch viele gemeinsame Erlebnisse durch die erlebte Gemeinschaft und Kameradschaft haben sie bisher alle Hürden gemeistert. Der heutige Abend und die Ehrung soll einerseits der Dank für ihre Arbeit und ihr Engagement in der Vergangenheit sein, anderseits soll sie diese Ehrung aber auch anspornen weiter zu machen", verdeutlichte er. Obwohl wir meistens nicht wissen, was uns erwartet, sind wir gern bei der Feuerwehr, führte er weiter aus und erinnerte daran, dass es bei jedem Einsatz gilt zu kämpfen und das Beste aus der vorgefundenen Situation zu machen. „

„Die gute Stube ist gerade gut genug, um ihr besonderes ehrenamtliches Engagement an diesem Ehrenabend zu würdigen", erklärte Karlstadts Bürgermeister und Hausherr des Bürgersaals im Historischen Rathauses Paul Kruck. Der Brandschutz ist eine kommunale Pflichtaufgabe, die sich die Kommunen stellen und immer versuchen, die Wehren auf einem aktuellen Stand zu halten. „Neben der Stützpunktwehr in Karlstadt dürfen wir die Ortsteilwehren nicht vergessen, die einen wichtigen Teil dazu beitragen", betonte er. Rund 600 aktive Feuerwehrmänner und Frauen gibt es in Karlstadt und den Stadtteilen, die so zwischen 200 und 250 Einsätze im Jahr haben. Als Hausherr durfte er nicht nur Landrat Thomas Schiebel, sondern auch Bürgermeisterin Anna Stolz (Arnstein), die Bürgermeister Wieland Gsell (Markt Zellingen) und Dieter Schneider (Eußenheim), die dritte Bürgermeisterin Anja Morgenstern (Markt Thüngen) sowie zahlreiche Feuerwehrführungskräfte begrüßen. Kreisbrandrat Peter Schmidt ließ sich wegen Krankheit entschuldigen.

Die musikalische Umrahmung in der schön geschmückten historischen guten Stube der Stadt Karlstadt (dem „Bürgersaal") übernahm das Quartett „Saxofun" der Städtischen Sing- und Musikschule Karlstadt (Leitung Günther Sollner). Die Ausrichtung vor Ort hatte die Feuerwehr Karlstadt sowie Beschäftigte der Stadt Karlstadt übernommen.