

Ein umfassender Atemschutzlehrgang mit insgesamt 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmern – darunter 29 Männer und 3 Frauen – wurde erfolgreich abgeschlossen. Ziel des Lehrgangs war es, die Einsatzkräfte auf die extremen Bedingungen vorzubereiten, bei denen der Schutz der eigenen Atmung oberste Priorität hat. Im Mittelpunkt stand der sichere und routinierte Umgang mit Atemschutzgeräten, die für Einsätze in verrauchten oder schadstoffbelasteten Umgebungen unverzichtbar sind.
Der Lehrgang gliederte sich in Theorie- und Praxisanteile. In den ersten Wochen lag der Fokus auf theoretischen Grundlagen: Die Teilnehmenden erhielten einen umfassenden Einblick in Funktionsweise, Typen und Wartung von Atemschutzgeräten. Zudem wurden gesundheitliche Risiken beim Tragen der Geräte sowie deren richtige Einschätzung und Handhabung behandelt.
Anschließend rückte die praktische Ausbildung in den Vordergrund. Unter realistischen Bedingungen trainierten die Einsatzkräfte den Einsatz unter Atemschutz im simulierten Brand- und Gefahrenumfeld. Dazu gehörten das Begehen stark verrauchter Bereiche, die Rettung von Personen sowie das Erkennen von Gefahrenquellen, die ohne entsprechende Technik nicht sichtbar wären.
Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmenden ein Zertifikat, das ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten im Atemschutzeinsatz bestätigt. Die Rückmeldungen fielen durchweg positiv aus – sowohl zur Qualität der Ausbildung als auch zu den praxisnahen Übungen. Der Atemschutzlehrgang bleibt ein zentraler Baustein in der kontinuierlichen Aus- und Weiterbildung unserer Einsatzkräfte.
Ein herzlicher Dank gilt der Gemeinde Gössenheim für die Möglichkeit, in den Abbruchhäusern üben zu dürfen. Ebenso bedanken wir uns bei den Feuerwehren Steinfeld, Gemünden und Rieneck für die Unterstützung mit Fahrzeugen und Geräten sowie bei allen, die den Lehrgang vor, während und danach tatkräftig begleitet haben.







