Gemünden a. Main – Am Samstag, den 20. September 2025, fand am Feuerwehrgerätehaus Gemünden eine großangelegte Stationsausbildung zur Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung statt. Mehr als 80 Einsatzkräfte aus dem Bereich Gemünden nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen und ihre praktischen Fähigkeiten zu vertiefen.
An insgesamt vier Stationen erhielten die Teilnehmer wertvolle Einblicke in verschiedene Themenbereiche:
- Ermittlung des Materialbedarfs für lange Schlauchstrecken mit Kartenkunde, Planung von Pumpenstandorten und Berechnung der benötigten Einsatzmittel.
- Aufbau einer langen Schlauchstrecke mit Wasserentnahme, dem Einbau einer Verstärkerpumpe sowie dem Einsatz von Druckbegrenzungsventilen.
- Arbeiten mit Faltbehältern, die über verschiedene Zuleitungen befüllt wurden, sowie die Wasserentnahme mittels Saugkorb, Schwimmsaugkorb oder A-Anschluss.
- Handwerkzeuge und Gerätschaften zur Waldbrandbekämpfung, darunter Löschrucksäcke, Feuerpatschen, das Gorgui-Tool, Tragekörbe, Schaufeln und Schlauchmaterial.
Besonderer Wert wurde darauf gelegt, die Abläufe praxisnah darzustellen und den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, auch weniger bekannte Gerätschaften auszuprobieren“ Gerade bei Wald- und Vegetationsbränden ist ein strukturiertes Vorgehen entscheidend. „Die Ausbildung hat gezeigt, wie wichtig es ist, unterschiedliche Techniken und Materialien zu kennen und im Einsatzfall sicher anwenden zu können“, so einer der Ausbilder.
Nach knapp vier Stunden intensiver Ausbildung endete die Veranstaltung bei bestem Spätsommerwetter. Die Rückmeldungen der Teilnehmer fielen durchweg positiv aus: Viele lobten die praxisnahen Stationen und die Gelegenheit, ihr Wissen außerhalb klassischer Alarmübungen zu vertiefen.




















