Hasloch. Am Freitagabend fand bei der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) in Hasloch eine groß angelegte, landkreisübergreifende Einsatzübung statt. Beteiligt waren die Feuerwehren Hasloch, Kreuzwertheim, Röttbach, Hasselberg und Wiebelbach aus dem Kreisbrandmeisterbereich Main-Spessart 2/1 sowie die Feuerwehr Faulbach aus dem benachbarten Landkreis Miltenberg (Bereich 2/4).
Um 18 Uhr erfolgte die Alarmierung mit dem Einsatzstichwort „B3 – Person“. Angenommen wurde ein Brandereignis in einem Betriebsgebäude, in das mehrere Jugendliche eingebrochen waren und dort gezündelt hatten. Einige von ihnen galten als vermisst.
Rasch begannen die eingesetzten Feuerwehren mit der Menschenrettung. Über zwei Drehleitern sowie mehrere Steckleitern konnten insgesamt acht vermisste Jugendliche durch Atemschutzgeräteträger gerettet und ins Freie gebracht werden. Parallel dazu wurde der Brand über zwei Wenderohre bekämpft.
Für die Löschwasserversorgung kamen drei Tragkraftspritzen (PFPN) zum Einsatz, die das Wasser aus dem Hafenbecken entnahmen. Über mehrere Löschfahrzeuge wurde das Wasser zu den Drehleitern weitergefördert und der Löschangriff aufrechterhalten.
Neben der technischen Abarbeitung des Szenarios lag der Fokus insbesondere auf der Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren beider Landkreise sowie den zuständigen Integrierten Leitstellen (ILS).
Insgesamt nahmen über 70 Einsatzkräfte an der Übung teil. Beobachtet wurde das Geschehen von Führungskräften aus Main-Spessart und Miltenberg, die ein durchweg positives Fazit zogen. Die gesteckten Übungsziele konnten vollständig erreicht werden. Nach einer gemeinsamen Abschlussbesprechung und einer kleinen Stärkung rückten die teilnehmenden Einheiten wieder in ihre Gerätehäuser ein.





















