Am 19. und 20. September 2025 fand in Essenbach im Landkreis Landshut die 32. Landesverbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbands Bayern statt. Rund 500 Delegierte aus ganz Bayern sowie zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Verbänden nahmen daran teil.
Schwerpunkte der Versammlung
Im Mittelpunkt standen die Berichte aus der Verbandsarbeit, aktuelle Themen und Fachvorträge, darunter ein Vortrag zum Thema „Feuerwehr und Klimawandel“. Zudem wurden verdiente Feuerwehrangehörige für ihr Engagement geehrt. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann nahm an der Versammlung teil und würdigte in seiner Ansprache die unverzichtbare Arbeit der bayerischen Feuerwehren. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Eröffnung der Feuerwehr-Aktionswoche 2025 sowie die begleitende Ausstellung und die FireFit Championships.
Vertreter aus Unterfranken mit dabei
Vom Kreisfeuerwehrverband Main-Spessart nahmen mehrere Vertreter gemeinsam mit Delegierten aus ganz Unterfranken an der Versammlung teil und setzten damit ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt und Kameradschaft über die Landkreisgrenzen hinaus.
Wahlen der Verbandsspitze
Ein weiterer Höhepunkt der Versammlung war die Wahl der Verbandsspitze für die kommenden sechs Jahre. Mit großer Mehrheit bestätigten die Delegierten Johann Eitzenberger als Vorsitzenden des Landesfeuerwehrverbands Bayern. Neu in das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden wurden Markus Barnsteiner aus Schwaben und Jürgen Kohl aus der Oberpfalz gewählt. Schriftführer bleibt weiterhin Alfred Zinsmeister. Als Schatzmeister folgt Frank Wissel, Kreisbrandrat aus Aschaffenburg, auf seinen Vorgänger. Zudem wurden Wolfgang Scheuerer und Dr. Wolfgang Krämer als neue Kassenprüfer bestimmt.
Kampagne „Viele Gesichter. Eine Heimat.“
Besondere Aufmerksamkeit erhielt auch die Vorstellung der neuen Kampagne des LFV Bayern. Unter dem Motto „Viele Gesichter. Eine Heimat.“ rückt sie die Menschen hinter dem Ehrenamt Feuerwehr in den Mittelpunkt. Die Kampagne macht deutlich, dass die Feuerwehr Heimat für alle sein kann – unabhängig von Alter, Herkunft oder Hintergrund. Symbolisch für dieses gemeinsame Bekenntnis steht die sogenannte Bayernflamme, mit der sich Feuerwehrangehörige öffentlich zu ihrem Engagement bekennen. Über das gesamte Kampagnenjahr hinweg werden in allen Regierungsbezirken unterschiedliche persönliche Geschichten vorgestellt, die die Vielfalt, Gemeinschaft und Zukunftsfähigkeit der Freiwilligen Feuerwehren in Bayern sichtbar machen.








