Fiktive Suche nach einer vermissten Wandergruppe im Hafenlohrtal erfolgreich beendet. Der ATV-Zug (All-Terrain-Vehicle) des Landkreises Main-Spessart, übt im Hafenlohrtal – die systematische Suche nach einer vermissten Wandergruppe.
Hafenlohr (Spessart) – Am Freitag, den 05.09.2025, um 18:00 Uhr fand im Hafenlohrtal eine Übung des ATV-Zugs Main-Spessart statt.
Simuliert wurden verschiedene Aufgaben rund um die Themen Kartenkunde, Fahrwegsplanung, Kommunikation der eingesetzten Kräfte, Daten- und Informationsübermittlung per Funk sowie Orientierung im Gelände.
Diese Aufgaben mussten von den 4 ATV-Teileinheiten des Landkreises (KAT MSP 59/2, 59/3, 59/4 und 59/5) abgearbeitet werden.
Der Einsatz wurde geleitet von Kreisbrandinspektor Andreas Schmitt, der als Feuerwehreinsatzleiter eingesetzt war. Direkter Ansprechpartner für Kreisbrandinspektor Schmitt war das Führungsfahrzeug des ATV-Zugs (ELW, Einsatzleitwagen „Florian Kreuzwertheim 12/1“), welches die Kommunikation und Koordination zwischen Einsatzleiter, Unterabschnittsleitern, ATVs und UG-ÖEL übernommen hat. Die Besatzung des Führungsfahrzeugs sammelte die Ergebnisse der einzelnen ATV-Teams, bereitete sie auf und dokumentierte diese für die Einsatzleitung, zur Entscheidungsfindung bzw. als Grundlage für die Definition weiterer Maßnahmen. Unterstützt wurde das Führungsfahrzeug durch Kreisbrandmeister Christoph Schmitt.
Zusätzlich wurde der Einsatz noch von der UG-ÖEL (Unterstützungsgruppe örtlicher Einsatzleiter) des Landkreises unter der Leitung von Kreisbrandmeister Thobias Möller unterstützt, die die Kommunikation sowohl einsatzintern als auch nach außen sicherstellte. Parallel dazu gab es seitens der UG-ÖEL noch Unterstützung aus der Luft. Es kamen Drohnen zum Einsatz, um den Übungsablauf visuell zu begleiten und Lageinformationen zu liefern.
Die Einsatzleitung wurde im Hof des Forstbetriebs Fürst Löwenstein eingerichtet. Ebenfalls vor Ort präsent war der Forstbetriebsleiter Hr. Florian Pfeuffer. Er stand der Einsatzleitung als Fachberater Forst durchgehend zur Verfügung.
Der Organisator (Kreisbrandmeister Sebastian Gress, Zugführer des ATV-Zugs) zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung: „Die Zusammenarbeit der einzelnen Teileinheiten, die fachliche Beratung und die Abarbeitung der einzelnen Aufgaben des ATV-Zugs, liefen reibungslos ab.“ Die Ergebnisse und Erkenntnisse der Teams werden nun ausgewertet, um die Einsatzprozesse und mögliches Verbesserungspotenzial weiter zu optimieren. Weitere Übungen dieser Art sind geplant, um die Zusammenarbeit der beteiligten Teileinheiten weiter zu intensivieren.
Abschließend fand eine gemeinsame Übungsnachbesprechung statt, bei der es von allen beteiligten Einheiten durchweg ein positives Feedback zur durchgeführten Übung gab.
























